Der Rasierhobel 

Plastik ist heutzutage allgegenwärtig. Schätzungen zufolge treiben derzeit rund 150 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Da erstaunt es nicht, dass immer mehr Männer zum Vorgänger des Kunststoffrasierers, dem Rasierhobel greifen. Doch was genau ist ein Rasierhobel? Welche Vor- und Nachteile hat er? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in diesem Beitrag auf den Grund.

Die Anfänge

Mit dem im Jahre 1901 durch King Camp Gillette erfundenen Rasierapparat, dem Rasierhobel mit doppelseitiger Sicherheitsrasierklinge, konnte man sich leicht zu Hause rasieren. 

Im ersten Weltkrieg waren die Soldaten froh um die sehr glatte Rasur, welche das luftdichte Abschliessen der Gasmaske am Gesicht ermöglichte.

Rasierhobel heute

Rasierhobel sehen heute sehr schick aus. Es gibt sie in diversen Ausführungen und die Materialverwendung lässt keine Wünsche offen. Die Handhabung braucht anfangs etwas Übung, doch dank dem sicheren Kamm-System, etwas Geduld und ruhiger Hand, gelingt bereits nach kurzer Zeit eine sehr gründliche Rasur und das gute Gefühl, weniger Müll zu produzieren.

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Wie und wann wechsle ich die Klingen?

Der Rasierhobel besteht aus 3 Teilen: Griff, Platte und Rasierkopf. Die Klingen werden durch Abschrauben des Deckels gewechselt. Die Haltbarkeit der Klingen variiert je nach Festigkeit und Dichte der Barthaare und lässt sich nicht genau festlegen. Die Schneide der Rasierklinge ist sehr fein, deshalb solltest du sie nie abwischen und nur einmal pro Tag verwenden. So vermeidest du, dass sie schnell stumpf wird. Eine zum Auswechseln reife Klinge macht sich beim Rasieren bemerkbar, indem feine Verletzungen der Haut entstehen oder man das Gefühl hat die Haare zu rupfen. Spätestens dann, solltest du die Klinge wechseln. Im Schnitt jedoch alle 2-3 Wochen. Wir empfehlen hochwertige Markenklingen wie die von Merkur. In Sachen Umweltfreundlichkeit punktet der Rasierhobel, weil die Klinge im Altmetall entsorgt werden kann.

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Rasierhobel mit einem offenen Kamm

Mit der gezackten Struktur und der Klinge auf dem gebogenen Kamm, eignet sich der offene Kamm für alle mit ungleichmässigem oder besonders dichtem Bart. Der offene Klingenspalt ermöglicht eine präzisere Anwendung. Wir empfehlen den offenen Kamm nur, wenn du schon ein wenig Erfahrung mit Rasierhobeln hast, da es wegen der offenen Klinge schneller zu Schnittverletzungen kommen kann. 

Vorteil: Lässt sich einfacher reinigen, da die Öffnungen weniger Haare fangen.

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Rasieren mit Rasierhobel ist Neuland für mich! Wie beginne ich mit der Rasur?

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

  • Die beste Rasur gelingt, wenn man Haut und Haare gut vorbereitet, d.h. sie vor der Rasur mit lauwarmem Wasser reinigt. Dabei werden die Poren ein wenig geöffnet und die Haare aufgeweicht. Ideale Voraussetzungen für eine gelungene und glatte Rasur.
  • Danach kann man den selbst geschlagenen Rasierschaum mit einem Rasierpinsel auftragen. Als etwas einfachere Alternative kann auch Rasiercreme verwendet werden, da diese nicht aufgeschlagen werden muss.

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  • Transparentes Rasieröl, eignet sich - nebst dem pflegenden Effekt – vor allem, wenn man Konturen rasieren will. Nach dem Auftragen sollte der Schaum oder das Öl ca. 3min einwirken können.

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  • Jetzt den Rasierhobel in die Hand nehmen und sanft ca. 30° zur Haut in Richtung des Haarwuchses ziehen. Die offene Klinge verlangt anfangs etwas Respekt, dabei stellst du mit ruhiger Hand fest, ob es mehr oder weniger Druck braucht. Mit Vorsicht ausprobieren.
  • Bist du mit der Rasur zufrieden, fährst du so weiter. Solltest du nicht zufrieden sein, so kannst du quer zur Haarwuchsrichtung nochmals nachziehen. Und wenn das immer noch zu wenig ist, nochmals ganz sanft gegen die Haarwuchsrichtung ziehen. Je nach Haarbeschaffenheit und Stelle im Gesicht, kann man die Klingenführung variieren. Einfach mit Fingerspitzengefühl ausprobieren. Zwischendurch den Stoppelschaum unterlaufendem Wasser von der Klinge spülen.
  • Ist die Rasur erfolgt, kannst du das Gesicht mit kaltem Wasser abwaschen, das schliesst die Poren wieder. Da bei einer Rasur mit Klinge Hautirritationen nicht ausgeschlossen sind, empfehlen wir ein pflegendes und beruhigendes After Shave, welches eine desinfizierende Schutzschicht über der gereizten Haut herstellt.